Die offizielle Homepage des Kunstverein gegenwart e.V. aus Leipzig.

SATZUNG

Satzung des Kunstverein gegenwart e.V. §1

Name, Sitz

(1) Der Vereinträgt den Namen „Kunstverein gegenwart“ und ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Leipzig.

§2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar den gemeinnützigen Zweck, die bildenden Künste zu fördern und ihre Werke – in erster Linie solche der zeitgenössischen Künstler – der Allgemeinheit näher zu bringen im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst im Sinne des § 52 Abs. 2 Nr. 5 AO, insbesondere durch:

a) Ausstellung von Werken der freien und angewandten Kunst,

b) Förderung einheimischer Künstler durch Einzel- oder Gruppenausstellungen sowie Künstlergesprächen und/oder Workshops mit Kunstinteressierten, um einem breiten Publikum die Kunst näherzubringen

c) Kunstvermittlung,

d) Publikationen, wie z. B. Kataloge und/oder Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

§3 Gemeinnützigkeit

Um die Gemeinnützigkeit im Sinn der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 zu sichern, wird im Einzelnen bestimmt:

a) Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Der Verein ist selbstlos im Sinne des § 55 AO tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

b) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden; die tatsächliche Geschäftsführung muss diesen Satzungsbestimmungen entsprechen.

c) Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben bei ihrem Ausscheiden keinen anteiligen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

d) Der Verein begünstigt keine Personen durch zweckfremde Verwaltungsaufgaben oder durch unangemessen hohe Vergütungen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

e) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Leipzig, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat, oder an den Kunstverein Leipzig e. V. zwecks gemeinnütziger Verwendung für die Förderung von Kunst.

f) Die Geschäftsführung des Vereins ist auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung der satzungsmäßigen Zwecke gerichtet und erbringt den Nachweis dafür durch ordnungsgemäße Buchführung, die jährlich von zwei Kassenprüfern geprüft wird.

§4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§5 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jeder werden, der die Ziele des Vereins bejaht und sich schriftlich zur Zahlung des Jahresbeitrages verpflichtet. Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand.

(2) Die kooperative Mitgliedschaft juristischer Personen öffentlichen oder privaten Rechts ist zulässig. Die Vertretung juristischer Personen im Verein wird vom Vorstand durch Sondervereinbarungen geregelt.

(3) Um die Zwecke des Vereins stärker zu fördern, können natürliche oder juristische Personen sich zur Zahlung eines höheren Jahresbeitrages verpflichten. Das Nähere regelt eine Beitragssatzung.

(4) Die Mitgliedschaft als Stifter kann durch Zahlung eines einmaligen größeren Betrages erworben werden.

(5) Der Jahresbeitrag ist spätestens drei Monate nach Beginn des Geschäftsjahres bzw. der Mitgliedschaft zu zahlen.

(6) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

(7) Der Austritt ist zum Ende des Geschäftsjahres, mindestens drei Monate vorher, dem Vorstand schriftlich mitzuteilen.

(8) Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es

a) mit der Entrichtung des Beitrages trotz Mahnung länger als ein Jahr im Rückstand bleibt,

b) gegen die Ziele des Vereins verstößt oder dessen Ansehen schädigt.

(9) Gegen den Beschluss steht dem Betroffenen innerhalb eines Monats nach Zustellung die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die vom Vorstand innerhalb einer Frist von zwei Monaten einzuberufen ist.

(10) Ehrenmitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden. Sie haben die Rechte, aber nicht die materiellen Pflichten der Mitglieder.

§6 Vereinsorgane

(1) Die Organe des Vereins sind:

a) Die Mitgliederversammlung (ordentliche und außerordentliche)

b) Der Vorstand

(2) Der Vorstand besteht aus vier Personen. Die Mitglieder des Vorstandes werden alle drei Jahre gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.

(3) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorsitzenden, den stellvertretenden Vorsitzenden, den Schriftführer und den Schatzmeister. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtszeit aus, hat der Vorstand das Recht, sich bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu ergänzen.

(4) Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte ehrenamtlich; er erhält lediglich Ersatz etwaiger Auslagen und Aufwendungen. Der Vorstand kann einen Geschäftsführer bestellen und ihn mit der Abwicklung der Vereinsgeschäfte betrauen. Die Verfahrensfragen werden durch eine Dienstanweisung geregelt. Der Geschäftsführer nimmt beratend an den Sitzungen des Vorstands teil.

(5) Der Verein wird gesetzlich vertreten durch zwei Mitglieder des Vorstandes.

(6) Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal jährlich statt und sollen eine offene Aussprache über die laufende Arbeit des Vereins enthalten.

(7) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet grundsätzlich im ersten Quartal des Geschäftsjahres statt. Ihr obliegen:

a) Die Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes und des Berichts der Kassenprüfer,

b) die Entlastung des Vorstands,

c) die Wahl des Vorstands und der Kassenprüfer, soweit die Amtszeit abgelaufen oder eine Ergänzungswahl erforderlich ist,

d) die Genehmigung des Haushaltsplans und Beschlüsse über die Arbeit des Vereins,

e) Beschlüsse über Satzungsänderungen.

(8) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt. Die Versammlung muss innerhalb eines Monats nach Eingang eines solchen Antrags einberufen werden.

(9) Die Einladung zur Mitgliederversammlung und Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgt durch den Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen durch Rundschreiben. Anträge für die Mitgliederversammlung sind spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand einzureichen.

(10) Der Vorstand und die Mitgliederversammlung fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Für Satzungsänderungen und zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder erforderlich.

(11) Abstimmung erfolgt entweder geheim oder durch Handaufhebung. Geheime Abstimmung ist durchzuführen, wenn sie von mindestens zwei Mitgliedern beantragt wird.

(12) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Zur Stimmabgabe ist persönliche Anwesenheit erforderlich.

(13) Über alle Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung ist eine vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterschreibende Niederschrift anzufertigen.

(14) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 02. August 2012 beschlossen und durch Beschluss der Mitgliedergliederversammlung vom 23. August 2012 und 18. Juli 2014 geändert.

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