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Symposium trial & error

16. April 2016, 11:00–16:00, Fischladen (Dresdner Str. 49, Leipzig-Ost)

Die Ausstellung „kehrtwenden : weitergehen“ erweiternd, richtete der Kunstverein gegenwart e.V. ein interdisziplinäres Symposium aus, welches sich unter dem Titel „trial & error“ mit Ent­täuschung und Scheitern in Kunst, Kultur und Gesellschaft beschäftigte. Das Symposium gab jungen Wissenschaftler_innen aus interdisziplinären Bereichen eine Möglichkeit, ihre Forschung zu präsentieren, sich zu vernetzen und auszutauschen. Drei Referenten aus den Bereichen der Geistes-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften präsentierten ihre Beiträge: Justus Schollmeyer (Leibnitz Institut, Berlin) sprach zur „Theorie des Lösens von Erfindungsaufgaben“ im Vortrag „Kreatives Problemlösen – nur bedingt eine Frage von Versuch und Irrtum“. Tim Schneidewind (Kanzlei KTR, Leipzig) behandelte das Thema „Kunst im Recht“ und erörterte die Vielfalt an juristischen Definitionsmöglichkeiten von Kunst anhand von einschlägigen Beispielen der Rechtsprechung. Ralf Millner (Leipzig) widmete sich in seinem Vortrag dem Phänomen des „Information Overloads“ und betrieb eine interdisziplinäre Spurensuche durch die Bereiche der Psychologie, Wirtschaft und Technologie. Nach den Vorträgen wurde allen Teilnehmenden des Symposiums eine dialogische Führung durch die Ausstellung „kehrtwenden : weitergehen“ ange­boten. Die Führung knüpfte an das Themenfeld von „Scheitern und Enttäuschung in der Kunst“ an und stellte den Bezug zum theoretischen Unterbau der Ausstellung im kunstwissen­schaft­lichen Sinne her.

 

Moderation: Johanna Laub, Helene Mager, Christopher Utpadel

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