Die offizielle Homepage des Kunstverein gegenwart e.V. aus Leipzig.

Gute Gestaltung @ Lukas Loeffler.de

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FREIRAUM FESTIVAL 2016

10. September 2016, ab 11:00, Leipziger Osten

Für die Gestaltung des diesjährigen Freiraum-Festivals war der Kunstverein gegenwart e.V. gemeinsam mit Das Japanische Haus e.V. verantwortlich. Unter den Stichwörtern "Aktion", "Fiktion" und "Reaktion" wurden verschiedene künstlerische, gesellschaftliche und politische Umgänge zum Thema Freiraum erprobt. Den Besucher_innen bot sich eine vielschichtige Auswahl urbaner Interventionen, Vorträge, Workshops, Installationen, Konzerte und Ausstellungen an.

Installation "Raum als Organismus" von Ines FiegertFoto: Lui Linse

Installation "Raum als Organismus" von Ines Fiegert
Foto: Lui Linse

Rund um die Eisenbahnstraße und Dresdner Straße konnte auf einem Streifzug die ganze Vielfalt des Leipziger Ostens an mehr als 25 Orten entdeckt werden. 

Vertreten waren u.a. VARY, Kultur Café Leipzig Ost, die Projektwohnung "krudebude", Ost-Passage Theater, Frauenkultur Leipzig, Zündkerzenwerkstatt. Kunst Kultur Handwerk, Dresdner59, Pöge-Haus e.V., IG FORTUNA - Kino der Jugend und weitere zahlreiche Akteure. 

Das Festival wurde von insgesamt vier Rundgängen gerahmt, welche den Besucher_innen zum einen Informationen rund um den Leipziger Osten vermittelten als auch einen künstlerischen Anspruch verfolgten:  

1. „Lebenslauf der Eisenbahnstraße“ (Das Japanische Haus e.V.)

2. „Wir vermessen das Unmessbare“ (Hildes Enkel), 

3. „Human Townscape & Urban egg“ (Das Japanische Haus)

4. „Performance-Rundgang“ (Moving Cells/Kunstverein gegenwart e.V.)

Neben der Organisation und Durchführung des Festivals lud der Kunstverein gegenwart e.V. zwei künstlerische Positionen dazu ein, auf der „Brache“ (Eisenbahnstr. 103/105) ortspezifische Interventionen zu gestalten, die die Qualität dieses Freiraums steigern sollten: Ines Fiegert nutzte Bäume auf der Brache, um zwischen diesen ein fragil anmutendes Netz aus Baumwollfäden entlangzuspannen, das dennoch stabil genug angelegt war, eine kuppelförmige, schwebende Sitzgelegenheit anzubieten. Das Berliner Duo Kami Blusch entwarf sich zu einem Sitzkreis formende Bänke, die gleichzeitig Abgrenzung nach außen und Zusammenhalt nach innen signalisierten.

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