Die offizielle Homepage des Kunstverein gegenwart e.V. aus Leipzig.

 (Leseprobe/Preview)

VORWORT

Der Kunstverein gegenwart e.V. (*2012) lädt jährlich unter einer übergreifenden Thematik junge Künstler_innen zu einer Gruppenausstellung ein, die von einem kuratorischen Team gemeinsam erarbeitet und umgesetzt wird. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Kooperation mit verschiedenen Aukteur_innen sowie auf die kulturelle Bereicherung des Leipziger Ostens gelegt. 

Im Rahmen der vierten Jahresausstellung kehrtwenden : weitergehen verwirklicht sich unser Konzept eines temporären Kunstraums durch die Umnutzung einer bisher brachliegenden Maschinenhalle von ca. 700 m² in besonderem Maße. Die Ausstellung versammelt acht künstlerische Positionen, die sich offensiv mit Enttäuschung und Scheitern im künstlerischen Prozess und gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen und diese Phänomene auf ihreUrsachen befragen. 

Das performative Programm cry me a river am 21. April besinnt sich auf Momente des Begehrens und Erwartens und thematisiert diese als Ausgangspunkt von Enttäuschungen. Ausstellungsbegleitend findet am 16. April das Symposium trial & error im Fischladen in Leipzig-Reudnitz statt, welches die Thematik der Ausstellung in einen interdisziplinären Diskurs überführen soll. Auch dieses Jahr wäre die Realisierung der Ausstellung ohne die ideelle und finanzielle Unterstützung unserer Partner_innen nicht möglich gewesen. Zuallererst danken wir Henry Neitzsch, Geschäftsführer der ZPG mbH, für die großzügige Bereitstellung des Ausstellungsraumes. Für die finanzielle Förderung danken wir sehr herzlich dem Kulturamt der Stadt Leipzig, dem Studentenwerk und dem Student_innenrat Leipzig sowie den Fachschaftsräten der Kunstgeschichte, der Philosophie, der Kulturwissenschaften und der Theaterwissenschaft. Wir bedanken uns zudem beim Industriekultur Leipzig e.V. und beim Fischladen für ihre Unterstützung und Kooperation sowie bei der Kanzlei KTR für ihre juristische Beratung. 

Darüber hinaus möchten wir uns ganz herzlich bei unseren Mitgliedern und allen Helfer_innen für die Unterstützung unserer Arbeit sowie bei den Künstler_innen, Performer_innen und Referent_innen für die Zusammenarbeit bedanken.

 

Nora Höhne - Vorsitzende

Elisabeth Würzl - Stellv. Vorsitzende

INHALT

Nora Höhne: Über das Betrachter-Werk-Verhältnis und die produktive Umkehrung von Spielregeln als künstlerische Strategie

Elisabeth Würzl: Industriearchitektur als Display

Julia Krah: What did you expect? [Joshua Schwebel, Jacob Friedländer]

Helene Mager: Beschleunigung vs. Entschleunigung [Elisa Haug, Marcel Große]

Julia Sterr: Von gesellschaftlichen Krisen und Systemkritik [Jennifer Mattes, Anuk Miladinović]

Johanna Laub: Die Fehlbarkeit von Erinnerungen [Daniel Kockro, Sebastian Winkler]

Christopher Utpadel: Das garstige Gelingen -  zwischen Aufführen und Begehren 

Ole Sasse: Bar und schlechte Laune

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Gestaltung des Katalogs: Lukas Löffler

 

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